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Beim Vor-Ort-Besuch in Neuendorf. Von links: Harald Petzold (MdB), Peter Hofmann (Sprecher der BI), Bernd Schreiber (Einwohner von Neuendorf), Gerrit Große (MdL)

Vor-Ort: Deponie in Neuendorf?

Am 10. Februar trafen sich Gerrit Große (Landtag), Harald Petzold (Bundestag) und Ralf Wunderlich (Kreistag Oberhavel) als LINKE Abgeordnete sowie Thomas Günther (MdL, SPD) mit Vertretern der Bürgerinitiative (BI) „Neuendorfer Wald“. In den vergangenen Monaten erhielten die Abgeordneten von zahlreichen Bewohnern und Grundstücksinhabern Post, die sich gegen die von der Firma Flechtingen geplante Mülldeponie richtet. Diese ist bereits Betreiber der Neuendorfer Kiesgrube und möchte diese nun für mineralische Abfälle nutzen. Die Dimension dieses Vorhabens wurde den Abgeordneten erst beim Vor-Ort-Blick auf die Kiesgrube richtig bewusst. Beim Weg dorthin geht es vorbei an der kleinen Plötze, die sich in unmittelbarer Nähe zur Kiesgrube befindet. Sie ist, wie die große Plötze, ein Quellsee und nur ein Grund, der beim anschließendem Gespräch vom Sprecher der BI, Peter Hofmann, genannt wurde, warum die Deponie dort fehl am Platze sei. Die Landtagsabgeordnete Gerrit Große sagte zu, dass sie noch einmal kritisch bei der Landesregierung nachfragen würde. Eine kleine Anfrage ist nun in Arbeit. Der Kreistagsabgeordnete Ralf Wunderlich möchte von der Kreisverwaltung wissen, warum sie keine Stellungnahme abgegeben hat. Sowohl Boden- als auch Umweltschutz fallen in die Zuständigkeit des Landkreises, auch wenn die Entscheider letztendlich auf Landesebene zu suchen sind. „Wir können uns als Kreistag auch dazu positionieren, ob wir unseren Kreis so entwickeln wollen. Also eine Deponie mitten in einem Gebiet zulassen, das zur Naherholung dient und Habitat für seltene Tierarten ist.“, so Wunderlich. Mehr Informationen zur BI sind zu finden unter: http://www.neuendorfer-wald.de